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Am 17.April 2011.Pünktlich zu Beginn der Gartensaison bekamen die Kinder&Jugendlichen der Kleingartenanlage"Am Donnersberg",Buttstädt ihren Kinder-und Jugendgarten.Unter den Augen der Eltern und eines Mitglied des Kreisverbandes Sömmerda übergab der Vorsitzende des KGV "Am Donnersberg",Timo Kistritz eine der leerstehenden Parzellen.Fleißige Helfer hatten schon im Vorfeld kleine Beete für die Kinder angelegt.Unter Anleitung der Eltern ,begannen die Kinder schon heute fleißig die ersten Gemüsesamen auszusäen.


Der Ertrag des Kinder-u.Jugendgartens wird nach der Ernte der Buttstädter Tafel gespendet.Dies wurde mit einem Patenschaftsvertrag besiegelt.Aber auch andere Unternehmungen ,wie z.B. gemeinsam Gemüsesuppe kochen oder andere naturverbunden Unternehmungen sind geplant.


Mit dem Kinder.u.Jugendgarten wird nicht nur eine leerstehende Parzelle sinnvoll genutzt,sonder auch das Interesse der Kinder geweckt,später selbst einmal einen eigenen Garten zu bewirtschaften. Wir erhoffen uns dadurch die nächste Generation Vereinsmitglieder

Timo Kistritz

 KGV “Am Donnersberg“.Buttstädt e.v.

Fein Korn - Sportschützen der Schreberjugend sind in Hannover im Kleingarten zu Hause

Die Schießsportgemeinschaft Tannenkamp (SSG) wurde im Jahre 1987 durch Kleingärtner der Kolonie Tannenkamp Mecklenheide e.V.  unter Leitung des späteren Ehrenvorsitzenden Herbert Baum gegründet.  Wir hatten damals die Gelegenheit, die Mitgliedschaft im Verband Hannoverscher Schützen von einer anderen Schreberjugendgruppe zu übernehmen. Nächstes Jahr feiern wir unser 25-jähriges Bestehen. Kurioserweise besteht die Mitgliedschaft bei den Schützen aber bereits viel länger. Die SSG  ist eine selbständige Gruppe im Landesverband Niedersachsen und wird mittlerweile von Dirk Haendel geleitet.

Zunächst konnten wir die Übungsabende im Vereinsheim ausrichten. Später war dies aufgrund strengerer Sicherheitsauflagen aber nicht mehr möglich. Jedoch finden nach wie vor unsere Königsproklamationen sowie auch Weihnachtsfeiern im Vereinsheim der Kolonie unter reger Anteilnahme der Gartenfreunde statt. Viele Schützen haben einen Garten im Verein. Auf dem Vereinsgelände befindet sich außerdem ein eigenes „Jugendheim“, welches von der Schreberjugend bzw. SSG mit genutzt werden kann. Unsere Presseberichte  werden gerne in der Zeitung des Bezirksverbandes der Kleingärtner Hannover veröffentlicht.  

 

Bereichert werden unsere Feiern oft durch die benachbarte Cheerleadergruppe der  Schreberjugend Berggarten, die ihre Ursprünge ebenfalls in einem Kleingartenverein hat. Die SSG nimmt deshalb immer am Festumzug der Kleingartenkolonie Berggarten teil.  

 

Die Schreberjugend Niedersachsen hat kürzlich in Zusammenarbeit mit dem Kleingartenverein ein großes Kinderfest in der Kolonie veranstaltet. Durch eine großzügige Spende des Kleingartenvereins konnten Getränke und Preise für die Kinder gekauft werden. Die Schreberjugend hat mit vielen ehrenamtlichen Jugendleiter-innen eine tolle Olympiade veranstaltet. Die Gartenfreunde haben Kuchen und Würstchen verkauft. Der Tag war ein super Beispiel dafür, wie die Zusammenarbeit zwischen Gartenfreunden und Schreberjugend sein soll.

Höhepunkt des Jahres ist für uns immer die Teilnahme am größten Schützenfest der Welt. Seit fast 25 Jahren nehmen wir am traditionellen Schützenausmarsch des hannoverschen Schützenfest mit groß und klein sowie jung und alt teil. Begleitet werden wir dort seit vielen Jahren vom  Fanfarenzug Duingen der Deutschen Schreberjugend, der uns sowie die Zuschauer mit seiner tollen Musik erfreut. Zu Gast sind außerdem Vertreter des Vorstands des Landesverbandes und Kinder des kidz-clubs.  

Wir treffen uns dazu am ersten Sonntag im Juli morgens zum Schützenfrühstück bevor ab 10.00 Uhr der Ausmarsch losgeht. Es ist immer ein schöner Anblick, wenn wir ganz früh morgens in voller Uniform Aufstellung nehmen und mit dem Fanfarenzug unsere Majestäten (also z. B. der Schützenkönigin und dem Schützenkönig) abholen. Viele verschlafene Nachbarn versammeln sich dann – geweckt von der lauten Musik – im Schlafanzug an den Fenstern und erweisen unseren Majestäten die Ehre - zumindest deuten wir das laute Rufen so. 

Aufbau von Jugendarbeit in einem Kleingartenverein

Der Artikel soll an einem Beispiel veranschaulichen, wie es gelingen kann Jugendarbeit in
einem Kleingartenverein oder einem Bezirk zu etablieren. Der Prozess ist noch nicht
abgeschlossen. Jedoch konnten auf dem Weg bereits viele wertvolle Erfahrungen
gesammelt werden, die Anderen eine gute Hilfestellung bieten können.

 Wie überall bedarf es einiger Engagierter und den Willen, gemeinsam etwas im Sinne der
Kinder- und Jugendlichen und für attraktive und vollständig verpachtete Kleingartenanlagen
zu tun. Für die tolle und vertrauensvolle Zusammenarbeit möchten wir uns an dieser Stelle
herzlich bedanken.

 
Der erste Kontakt
 

Im Rahmen seiner Tätigkeit für den Landesverband der Gartenfreunde Nds. nahm der
Bezirksvorsitzende Friedrich Grünberg 2004 an einem Treffen mit dem Vorstand der
Schreberjugend teil. Von der Schreberjugend hatte er noch nie etwas gehört. Er ging aber
davon aus, dass die Schreberjugend Kinder zu Gärtner ausbildete. Als ihm die Engagierten
Jugendgruppenleiterinnen erklärten, was sie taten, war er verwirrt. Erlebniswelten für junge
Menschen wollten sie schaffen. Helfen, dass junge Menschen ihren Platz in der Gesellschaft
finden. Demokratische Teilhabe, Umweltschutz - hörte sich alles prima an. Aber nachdem
der Jurist zuvor wenig Kontakte zu Jugendgruppen hatte blieb ihm ein Rätsel, wie die
Engaierten der Schreberjugend unter Leitung der Bildungsreferenten Susanne Martin und
Sascha Neuhaus diese Ziele umsetzen wollten. Die einzige Veranstaltung, die er anzubieten
hatte, war das jährliche Sommerfest, bei dem er bislang immer Aktionen für die Kinder
eingekauft hat. Noch immer verwirrt lud er die Schreberjugend zum Sommerfest ein. Sollten
sie mal zeigen, was sie so drauf haben.
 

Ein Gastbesuch
 
 

Ein kleines Team nahm in diesem Sommer beim Kinderfest teil - die anderen Aktionen waren
bereits vorher gebucht und so ganz überzeugt war Friedrich noch nicht. Jedenfalls vor dem
Kinderfest. Nach dem Fest war er begeistert. Zwar hatten die vier Jugendleiter-innen gar
nicht so viel gemacht: ein bißchen Kinderschminken, ein paar Spiele. Aber die Art und
Weise, wie sie mit den Kindern umgingen und versuchten, die Gartenfreunde einzubeziehen
war toll. Friedrich dämmerte, dass es nicht nur wichtig war, überhaupt etwas für Kinder- und
Jugendliche anzubieten, sondern dass es auch Unterschiede zwischen kommerziellen und
Angeboten der Schreberjugend gibt.
 

Kontaktpflege - gegenseitiges Kennenlernen
 

Der Gartenverein mühte sich in der folgenden Zeit vergeblich, Mitglieder zu animieren, etwas
für die Kinder auf die Beine zu stellen. Geld war vorhanden und konnte zweckentsprechend
verwendet werden: die Förderung von Kindern und Jugendlichen steht schließlich in der
Satzung. Aber letztlich war kein Ansatz von Erfolg gekrönt: die Eltern wollten keine Gruppe
aufbauen, der Kindergarten war zu weit weg, die Schule wollte Angebote außerhalb des
Gartenjahrs. So blieb es bei einem lockeren Kontakt zur Schreberjugend, ohne dass wirklich
etwas entstehen konnte.
 
Der Wille zur Zusammenarbeit

 
Eines Tages flatterte Friedrich die Ausschreibung für ein Bundeskindertreffen in Lüneburg in
die Hand. Unter dem Thema Ernährung trafen sich Kinder aus dem gesamten Bundesgebiet
an einem Herbstwochenende. Von der Schreberjugend hatte er erfahren, dass diese
besonders auch die Förderung sozial benachteiligter Kinder im Blick hat. Als Vorsitzender
des Vereins kannte er die Kinder und wusste um einige klamme Haushaltskassen. Aber die
Schreberjugend wollte der Vorstand des Kleingartenvereins damit nicht belasten. So wurde
kurzerhand abgestimmt, dass der Verein den Kindern die Teilnahme ermöglicht und
spendierte den Kindern der Pächter den - zugegeben recht geringen - Teilnahmebeitrag und
ein kleines Taschengeld.
 
Als Friedrich die Kinder abholte, war er gespannt auf die Erlebnisse des Wochenendes. Aber
die Kinder waren so erschöpft und erfüllt von neuen Eindrücken, dass sie im gemieteten
Kleinbus sofort einschliefen. Erst die positiven Reaktionen der Eltern in den nächsten Tagen
und die vielen Dankesworte bestätigten ihn in seinem Eindruck: die Schreberjugend war eine
gute Idee.
 
Die gemeinsame Entwicklung eines Konzepts
 

Nachdrücklich drängte Friedrich deshalb darauf, dass auch in seinem Verein mehr und vor
allem regelmäßige Angebote für Kinder und Jugendliche entwickelt wurden. Er lud Vertreter
der Schreberjugend zu seinen Sitzungen ein. Diese stellten ihre Ideen sowie die Seminare
und Kinderfreizeiten vor. Und nach langem suchen fand Friedrich Jugendliche vor Ort, die
sich bereits im örtlichen Jugendzentrum engagierten und Lust hatten, mit ihm gemeinsam
Angebote im Kleingarten zu entwickeln. Auf diese Verhältnisse schnitt die Schreberjugend
ihre Arbeit im Bezirk Wolfsburg zu. Zur Unterstützung der lokalen Strukturen wurde ein
Seminar vor Ort vereinbart. Die Verbindung mit dem Kinderfest war eine gute Möglichkeit,
um sowohl theoretisch als auch praktisch eine echte Weiterentwicklung im Bezirk Wolfsburg
zu ermöglichen.
 
Wie es weiter geht? Das weiß keiner so genau. Friedrich hat erkannt, dass er als
Kleingärtner umdenken mußte: Jugendarbeit ist nicht so planbar wie das Kleingartenwesen.
Wichtig ist aber, dass man jungen Menschen Räume bietet, sich ihre Welt zu gestalten.

Kleingärten sind dafür ein hervorragender Platz.

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Kindercamp in Merseburg - Ein Spatz erzählt

Anton, der Spatz, weiß viel zu erzählen
 

Fröhliches Kinderlachen schallt durch den Kleingärtnerverein "Solidarität" e. V. in Merseburg. Neugierig lugt Anton, ein kleiner frecher Spatz vom Ast eines nahe gelegenen Apfelbaumes auf die bunte Zeltstadt, die sich da unter ihm auftut.
(29.09.2005, Rosemarie Volk)

erade werden zahlreiche kleine und größere Zelte von 6 bis 14jährigen Jungen und Mädchen mit Hilfe von Vati und Mutti auf einer Rasenfläche aufgebaut. Ach ja, Anton weis nun, es ist wieder einmal Kindercamp des Kreisverbandes der Gartenfreunde Merseburg e. V.Spaß vor der Zeltstadt
Eben ist der Zeltaufbau beendet und Kinder und Eltern lassen sich an den etwas abseits stehenden Tischen nieder. Die Frauengruppe des Kreisverbandes hat leckeren Kuchen gebacken, es mundet allen. Aufgepasst denkt Anton, da fallen doch bestimmt wieder einige Krümel für ein hungriges Spatzenkind ab. Bald sind alle satt und nun hält es keinen mehr auf den Plätzen. Schnell werden die Eltern verabschiedet und auf geht's zum Spielen. Längst vergessene Kinderspiele wie Topfschlagen, Eierlauf, Sackhüpfen und vieles andere machen selbst den älteren Spaß und die Anfeuerungsrufe der Mannschaften sind Musik für Antons Ohren. Jetzt kann er schnell die letzten Krümel aufpicken. Keiner beobachtet ihn dabei, weil alle schwer beschäftigt sind. 

Viel Wissenswertes weiß der FachberaterPlötzlich tritt Ruhe auf der Spielwiese ein. Wo sind denn alle jetzt hin? Anton macht sich auf die Suche. Ach, wie konnte er das vergessen: Auf der Kleingartenparzelle des Fachberaters wird den jüngsten Teilnehmer des Kindercamps gerade viel Interessantes aus der einheimischen Pflanzen- und Tierwelt erzählt. Was kann man im Garten nicht alles entdecken! Die Kinder suchen mit Hilfe des Fachberaters Gartenkräuter für schmackhafte Suppen und Salate sowie Heilkräuter. Alles wird fleißig in einer großen Schüssel gesammelt, wollen doch alle gemeinsam anschließend einen Salat für das Abendessen zubereiten. Kartoffeln werden mit den Küchenkräutern in Folie eingewickelt, sie sollen später in der Glut des nächtlichen Lagerfeuers gegrillt werden - das wird lustig! In eine weitere Schüssel legen die Kinder eine Möhre, einen Kohlrabi, Apfel usw., später wird gemeinsam gefachsimpelt, welches Obst oder welches Gemüse man aus den Gärten mitgebracht hat und wozu es verwenden werden kann. Manche Mutti wird später über das Wissen ihres Sprösslings staunen. 

Selbstgeerntetes zubereiten ist viel leckerer als TiefkühlkostGern würde Anton wissen, warum plötzlich alle Kinder einen Zettel in der Hand halten. Viele Kinder biegen sich vor Lachen. Anton fliegt schnell ganz dicht heran. Ach so, nun muss aufgeschrieben werden, welche 10 Dinge im Garten nicht richtig sind. "Dort die Gurke am Baum, die Kartoffel am Stachelbeerbusch, der Rechen mit den Zinken nach oben", rufen die Kinder und schreiben flink mit. Es winken nämlich kleine Preise. Die älteren Campteilnehmer ziehen sich nun zurück, sie wollen im Saal des Kleingärtnervereins einiges für ihren nächsten öffentlichen Auftritt üben. Anton hat sie schon oft gesehen, es sind seine Namensvettern, die "Schreberspatzen" des Kreisverbandes der Gartenfreunde Merseburg e. V. 

Basteln mit NaturmaterialienAls sich alle Kinder wieder bei Kegeln und Dartspiel treffen, muss sich der neugierige Spatz erst einmal ausruhen. Von fern hört er hin und wieder ein fröhliches Lachen. Das Suchen und Basteln mit Naturmaterialien verschläft Anton, wird aber ganz schnell munter, als der Geruch von Bratwurst durch die Büsche zieht. Hurra, es gibt Abendbrot! Gemeinsames Grillen ist angesagt. Was gibt es da alles Leckeres. Jeder kann sich satt essen und das Backen von Knüppelkuchen macht allen Spaß. Bei Kinderdisco mit Unterhaltung wie Stuhl- und Luftballontanz vergeht die Zeit bis zum Dunkelwerden recht schnell.

Alle freuen sich schon auf den Fackelumzug und die Kleingärtner des gastgebenden Vereins haben bereits die Lichter in ihren geschmückten Gärten angemacht. Dann werden Fackeln verteilt, wird Musik in den CD-Player eingelegt und los geht der Umzug durch den Kleingärtnerverein. Viele Kleingärtner haben sich für die Kinder etwas Besonderes einfallen lassen. Kekse, Bonbons oder andere Kleinigkeiten werden den Fackelträgern zugesteckt. Später endet der Fackelumzug an dem inzwischen angezündeten Lagerfeuer. Gruselgeschichten am LagerfeuerHoch schießen die Flammen in den Nachthimmel und gemeinsam verfolgen die Teilnehmer des Kindercamps und die Familien der Kleingärtner das Funkenspiel. Die Kinder wetteifern gegenseitig beim Erzählen von Gruselgeschichten. Dabei wird nicht nur Anton angst und bange, mancher Teilnehmer rückt näher an seinen Nachbarn heran. Als später die Grillkartoffeln verspeist werden, ist der Appetit so groß, dass für Anton nicht ein Krümchen bleibt. Die Nacht vergeht schnell und als die Kinder in den zelten verschwanden, brach beriets der neue Tag an. Bis endlich Ruhe eintritt und die Nachtwache zum Sitzen kommt, vergeht doch noch eine ganze Zeit.

Das Aufwachen morgens ist nie ein Problem im Zeltcamp. Schon beizeiten sind die ersten Kinder erwartungsvoll auf den Beinen. Auch Anton ist keine Langschläfer und verfolgt das Getümmel auf der Spielwiese des Kleingärtnervereins. Wieder ruhig wird es erst, als die Quizfragen beantwortet werden müssen, um die begehrten Preise zu erringen. Mancher versucht dabei auch einen Blick auf den Zettel des Nachbarn zu erhaschen, denn nicht jede Frage ist ganz einfach zu beantworten. Aber dann ist es geschafft und der Preis, den jedes Kind erhält, entschädigt alle. Die jüngsten Teilnehmer möchten auch heute wieder gern ihre Erlebnisse auf's Papier bringen. Die dabei angefertigten entstehenden Zeichnungen werden seit Jahren beim Kreisverband gesammelt und sind ein Spiegelbild der vielen abenteuerlichen Kindercamps im Verein.

Abschiedsfoto: Schade, dass es vorbei istViel zu schnell vergehen die restlichen Stunden und bald kommen die Eltern zum Zeltabbau. Natürlich gibt es viel zu berichten. Stolz werden die erkämpften Süßigkeiten und Geschenke gezeigt. Schnell wird noch die eine und andere Adresse ausgetauscht und nachgefragt, ob nicht bald wieder ein Kindercamp stattfindet. Nun liegt die Rasenfläche wieder verlassen da, ein kleiner Spatz hüpft darüber und genießt die eingetretene Ruhe. 

Download: Spannende Qizfragen für "Schreberkinder" :http://admin.kleingarten-bund.de/_uploads/fachthemen/pdf/0510_kindercamp.pdf


Rosemarie Volk ist Vorsitzende des Kreisverbandes der Gartenfreunde Merseburg e. V. und Mitinitiatorin des dort jährlich stattfindenen Kindercamps.

 

QUELLE: http://www.kleingarten-bund.de/drucken.php?action=doPrintArticle&articleNr=743&referer=/fachthemen/details.php&sid=18861e84e0b1786418d554573cead635

 


Kinder und Jugendarbeit im Gartenverein "Zum Holzbrunnen" in Falkenstein ( Sachsen)

Seit 5 Jahren betreibt unser Verein gemeinsam mit dem Regionalverband Göltzschtal der Kleingärtner und der Schreberjugend Sachsen ein Kinderprojekt in der Anlage. Das 725 m² große Projekt wuchs in den fünf Jahren kontinuierlich weiter, jetzt schließt sich noch ein kleiner Garten an, welcher nur aus Wiese besteht und den Kindern die Möglichkeit bieten soll, sich einmal richtig auszutoben. Wir haben in den fünf Jahren umfangreiche Erfahrungen gesammelt und möchten diese auf unserer Internetseite weitergeben. Im Anschluss ist ein kleiner Film, welcher eine kürzlich vorgestellte Power-Point-Präsentation über die Geschichte und die weitere Entwicklung der gemeinsamen Kinder- und Jugendarbeit wiedergibt. 

 

 

 

Der Kleingarten bietet nun natürlich eine Fülle an Möglichkeiten, den Kindern die Natur nahe zu bringen. In unserem Fall arbeiten wir aktiv mit dem Kindergarten „Knirpsenland“ der Stadt Falkenstein zusammen, dieser sehr arrangierte Kindergart

en ist ein Kneipkindergarten. Gesunde Ernährung und die Gesunderhaltung des Körpers stehen hier an erster Stelle. Hierzu kann das Gartenprojekt sehr viel beitragen. Zum einen die Betätigung in der Natur und zum anderen die gesunden Produkte aus dem Garten. 


Die vielen schönen Bilder sollen nicht den Eindruck vermitteln, es gäbe nur Sternstunden. Die größte Herausforderung stellt die Beständigkeit dar und hier empfehlen wir jedem Gartenverein sich Partner zu suchen. Die erste Adresse sollte stets der ansässige Territorial-, Regional- oder Stadtverband sein. Im Anschluss sollte der Kontakt zur Kommune gesucht werden.

 

 


Seit dem Jahr 2008 ist die Schreberjugend Sachsen aktiv in  das Kinderprojekt eingebunden. Hierdurch war es uns möglich, für unser Kleingärtner-Ehepaar, welches die Leitung des Projektes im Jahr 2007 übernommen hatte, eine AGH-E Maßnahme im Jahr 2010 zu erhalten. Somit hatten wir wieder ein Jahr gewonnen! Die personelle Absicherung gehört zu den größten Problemen, auch wenn wir interessierte Gartenfreunde gefunden haben, ist es schwer, Sie bei der Stange zu halten. Über die Jahre war die Tauris-Stiftung eine schöne Lösung, Gartenfreunden doch eine kleine Aufwandsentschädigung zahlen zu können, der Wegfall dieser Stiftung traf uns hart! Über die Ersatzlösung des Projektes „Loos“ können wir noch keine Erfahrungen weitergeben, da es einfach noch nicht „los“ ging! Gerade für die Politik sei zu bedenken, soziale Bildungsprojekte wie unsere können nur mit ausgewählten und engagierten Menschen besetzt werden.             

 

Tommy Brumm 

Gartenverein "Zum Holzbrunnen" e.V. Falkenstein


Mehr unter: http://www.kgv-zum-holzbrunnen.de

Schreberjugend und Kleingärtner – gemeinsam in die Zukunft unter einem Dach

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Unter diesem Motto wurde am 21. Mai 2005 in den Räumen des Stadtverbandes der Kleingärtner in Gelsenkirchen die neu eingerichtete Geschäftsstelle des Landesverbandes NRW und des Stadtverbandes Gelsenkirchen der Deutschen Schreberjugend offiziell eingeweiht. An einem Tag der offenen Tür wurde die gemeinsame Geschäftsstelle des Stadtverbandes Gelsenkirchen der Kleingärtner und der Deutschen Schreberjugend der Öffentlichkeit vorgestellt. Viele Vertreter aus Politik, Bezirksverwaltungen, dem Kleingartenwesen und verschiedenen Schreber-jugendgruppen mischten sich bis in die späten Abendstunden unter die Gäste. Mit einführenden Worten formulierte Franz Theilenberg, Vorsitzender des Stadtverbandes Gelsenkirchen, wie sehr sich die Kommunikation zwischen dem Stadtverband der Kleingärtner und der Schreberjugend verbessert hat und nun deutlich verstärkt Hand in Hand gearbeitet wird. Der Landesvorsitzende der Deutschen Schreberjugend, Thomas Masjosthusmann, schloss sich seinem Vorredner an und bedankte sich bei allen Beteiligten. In einem weiteren Grußwort betonte Werner Bolder, Vorsitzender des Landesverbandes Westfalen und Lippe der Kleingärtner e.V., die Bedeutung der Schreberjugend. „Kleingärten sind ohne die Schreberjugend nicht denkbar“. Auch Stefan Baranowski, Oberbürgermeister der Stadt Gelsenkirchen, richtete Grußworte an die Gäste und hatte außerdem eine besondere Überraschung für alle Kleingärtner parat: Feierlich übergab er für jede Kleingartenanlage im Stadtgebiet eine Fahne der Stadt Gelsenkirchen, mit entsprechendem FIFA-Logo als Werbeträger, für die Fußballweltmeisterschaft im kommenden Jahr.

Die Tanzgruppen der Deutschen Schreberjugend „Bulmker-Erlenkamp“ und „Trinenkamp“ trugen mit ihren Tanzauftritten zur angenehmen Atmosphäre bei sommerlichen Temperaturen bei. Auch für das leibliche Wohl der Gäste war gut gesorgt. Zum neuen Domizil äußerte sich Thomas Masjosthusmann: „Bisher arbeiteten der Bundesverband und der Landesverband Nordrhein-Westfalen sowie der Stadtverband Gelsenkirchen der Deutschen Schreberjugend in einer gemeinsamen Geschäftsstelle in Gelsenkirchen- Buer. Nicht zuletzt das tiefe finanzielle Loch in der Bundeshaushaltskasse zwang uns, die bisherige Geschäftsstelleaufzugeben und uns nach einem adäquaten neuen Arbeitsort umzuschauen, um die Zukunft des Verbandes zu sichern.“ Der besondere Dank gilt dem Landesverband Westfalen und Lippe der Kleingärtner, der für die neue Geschäftsstelle drei moderne PC-Arbeitsplätze eingerichtet hat. Nun ist es an der Zeit auch die inhaltliche Arbeit der Schreberjugend in NRW wieder verstärkt in den Blick zu nehmen. In vielen Kleingartenanlagen in NRW wird gute Jugendarbeit geleistet. Sandra Bautzer: „Wir wollen die Aktiven vor Ort miteinander vernetzen und ihnen zeigen, dass sie nicht allein sind und ihnen Wege der Zusammenarbeit aufzeigen.“ Dafür bietet nicht zuletzt der Bundesverband der Deutschen Schreberjugend einiges an Möglichkeiten. Zahlreiche allgemeine Informationen und kontinuierliche Fort- und- Weiterbildungsangebote sind über die Bundeshomepage www.deutsche-schreberjugend.de einsehbar. Dort können außerdem regionale Untergliederungen „Visitenkarten“ einrichten, die sie nach außen hin präsentieren. Für Informationen steht der Landesverband NRW und auch der Bundesverband der Deutschen Schreberjugend natürlich gern zur Verfügung.

Sandra Bautzer

 Juli_2005_Gartenfreund Westfalen-Lippe

 

Niedersachsens Schreberjugend bei den Osnabrücker Gartenfreunden

Text: Joachim Römer

 

 

Carina und Jessica sind begeisterte Mitglieder der Schreberjugend. Wo immer sich eine Gelegenheit ergibt werben sie gemeinsam mit ihren Freundinnen und Freunden für die Jugendarbeit des Verbandes und begeistern Kinder mit Schminken und Spielen.

Mitte August hatten sie ihren Stand neben dem Themengarten der Osnabrücker Gartenfreunde auf der Landesgartenschau in Bad Essen aufgebaut. Dort unterstützten sie ihren Landesvorsitzenden Nils König, Gesa Temminghoff, Miriam Wolters, Angela und Andreas Calovius, Susanne Martin, Svenja Mach und Julia Keck beim Lesezeichenbasteln, „Schlag die Erbse“, Erfühlen von Obst und Gemüse und anderen Spielen.

Die Begeisterung bei den Kindern war unübersehbar. Geduldig ließen sie sich ihr Gesicht als Katze – aus dem Musical Cats - schminken, oder einen Schrebby auf die Wange malen. Mit viel Konzentration wurde beim „Heißen Draht“ die Öse um den Elektrodraht geführt. Berühren war verboten, dann schreckten sie beim ersten Ton auf.

Für die niedersächsische Schreberjugend ist die Unterstützung der Kleingärtner selbstverständlich. Gerne würden sie enger mit dem Landesverband zusammenarbeiten.

Nils König sieht gute Möglichkeiten. So stellt er sich vor, dass sich die Schreberjugend und die Kleingärtner eine gemeinsame Internetplattform schaffen um Informationen auszutauschen. Immer wieder wird bei ihm nachgefragt wie die Schreberjugend bei Spielfesten helfen kann, wo Hüpfburgen gemietet werden können oder in welchen Kleingartenanlagen Gärten für Jugendgruppen angeboten werden. „Da wäre eine Homepage gut, auf der die Fragen beantwortet werden. Dann muss nicht Jeder mit dem Suchen bei null anfangen.“

Kleingärtner und die Schreberjugend können gut zusammenarbeiten. Sie haben mit dem Begründer des Kleingartenwesens Dr. Schreber den gleichen Ursprung und nur selten haben Kleingärtnervereine eine eigene Jugendgruppe. Dafür können die Vereine den Schrebergruppen Kleingärten anbieten, in denen sie direkt in der Kleingartenanlage ihre Jugendarbeit ausüben und so auch die Kinder der Kleingartenpächter einbinden können.

Luise, 6 Jahre, aus Bad Iburg lässt sich von Miriam Wolters mit Geduld das Gesicht schminken um anschließend konzentriert beim „Heißen Draht“ die Öse um den Draht zu führen.