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Die Schießsportgemeinschaft Tannenkamp (SSG) wurde im Jahre 1987 durch Kleingärtner der Kolonie Tannenkamp Mecklenheide e.V. unter Leitung des späteren Ehrenvorsitzenden Herbert Baum gegründet. Wir hatten damals die Gelegenheit, die Mitgliedschaft im Verband Hannoverscher Schützen von einer anderen Schreberjugendgruppe zu übernehmen. Nächstes Jahr feiern wir unser 25-jähriges Bestehen. Kurioserweise besteht die Mitgliedschaft bei den Schützen aber bereits viel länger. Die SSG ist eine selbständige Gruppe im Landesverband Niedersachsen und wird mittlerweile von Dirk Haendel geleitet.
Zunächst konnten wir die Übungsabende im Vereinsheim ausrichten. Später war dies aufgrund strengerer Sicherheitsauflagen aber nicht mehr möglich. Jedoch finden nach wie vor unsere Königsproklamationen sowie auch Weihnachtsfeiern im Vereinsheim der Kolonie unter reger Anteilnahme der Gartenfreunde statt. Viele Schützen haben einen Garten im Verein. Auf dem Vereinsgelände befindet sich außerdem ein eigenes „Jugendheim“, welches von der Schreberjugend bzw. SSG mit genutzt werden kann. Unsere Presseberichte werden gerne in der Zeitung des Bezirksverbandes der Kleingärtner Hannover veröffentlicht.
Bereichert werden unsere Feiern oft durch die benachbarte Cheerleadergruppe der Schreberjugend Berggarten, die ihre Ursprünge ebenfalls in einem Kleingartenverein hat. Die SSG nimmt deshalb immer am Festumzug der Kleingartenkolonie Berggarten teil.
Die Schreberjugend Niedersachsen hat kürzlich in Zusammenarbeit mit dem Kleingartenverein ein großes Kinderfest in der Kolonie veranstaltet. Durch eine großzügige Spende des Kleingartenvereins konnten Getränke und Preise für die Kinder gekauft werden. Die Schreberjugend hat mit vielen ehrenamtlichen Jugendleiter-innen eine tolle Olympiade veranstaltet. Die Gartenfreunde haben Kuchen und Würstchen verkauft. Der Tag war ein super Beispiel dafür, wie die Zusammenarbeit zwischen Gartenfreunden und Schreberjugend sein soll.
Höhepunkt des Jahres ist für uns immer die Teilnahme am größten Schützenfest der Welt. Seit fast 25 Jahren nehmen wir am traditionellen Schützenausmarsch des hannoverschen Schützenfest mit groß und klein sowie jung und alt teil. Begleitet werden wir dort seit vielen Jahren vom Fanfarenzug Duingen der Deutschen Schreberjugend, der uns sowie die Zuschauer mit seiner tollen Musik erfreut. Zu Gast sind außerdem Vertreter des Vorstands des Landesverbandes und Kinder des kidz-clubs.
Wir treffen uns dazu am ersten Sonntag im Juli morgens zum Schützenfrühstück bevor ab 10.00 Uhr der Ausmarsch losgeht. Es ist immer ein schöner Anblick, wenn wir ganz früh morgens in voller Uniform Aufstellung nehmen und mit dem Fanfarenzug unsere Majestäten (also z. B. der Schützenkönigin und dem Schützenkönig) abholen. Viele verschlafene Nachbarn versammeln sich dann – geweckt von der lauten Musik – im Schlafanzug an den Fenstern und erweisen unseren Majestäten die Ehre - zumindest deuten wir das laute Rufen so.
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Fröhliches Kinderlachen schallt durch den Kleingärtnerverein "Solidarität" e. V. in Merseburg. Neugierig lugt Anton, ein kleiner frecher Spatz vom Ast eines nahe gelegenen Apfelbaumes auf die bunte Zeltstadt, die sich da unter ihm auftut. erade werden zahlreiche kleine und größere Zelte von 6 bis 14jährigen Jungen und Mädchen mit Hilfe von Vati und Mutti auf einer Rasenfläche aufgebaut. Ach ja, Anton weis nun, es ist wieder einmal Kindercamp des Kreisverbandes der Gartenfreunde Merseburg e. V.
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Seit 5 Jahren betreibt unser Verein gemeinsam mit dem Regionalverband Göltzschtal der Kleingärtner und der Schreberjugend Sachsen ein Kinderprojekt in der Anlage. Das 725 m² große Projekt wuchs in den fünf Jahren kontinuierlich weiter, jetzt schließt sich noch ein kleiner Garten an, welcher nur aus Wiese besteht und den Kindern die Möglichkeit bieten soll, sich einmal richtig auszutoben. Wir haben in den fünf Jahren umfangreiche Erfahrungen gesammelt und möchten diese auf unserer Internetseite weitergeben. Im Anschluss ist ein kleiner Film, welcher eine kürzlich vorgestellte Power-Point-Präsentation über die Geschichte und die weitere Entwicklung der gemeinsamen Kinder- und Jugendarbeit wiedergibt.

Der Kleingarten bietet nun natürlich eine Fülle an Möglichkeiten, den Kindern die Natur nahe zu bringen. In unserem Fall arbeiten wir aktiv mit dem Kindergarten „Knirpsenland“ der Stadt Falkenstein zusammen, dieser sehr arrangierte Kindergart
en ist ein Kneipkindergarten. Gesunde Ernährung und die Gesunderhaltung des Körpers stehen hier an erster Stelle. Hierzu kann das Gartenprojekt sehr viel beitragen. Zum einen die Betätigung in der Natur und zum anderen die gesunden Produkte aus dem Garten.
Die vielen schönen Bilder sollen nicht den Eindruck vermitteln, es gäbe nur Sternstunden. Die größte Herausforderung stellt die Beständigkeit dar und hier empfehlen wir jedem Gartenverein sich Partner zu suchen. Die erste Adresse sollte stets der ansässige Territorial-, Regional- oder Stadtverband sein. Im Anschluss sollte der Kontakt zur Kommune gesucht werden.

Seit dem Jahr 2008 ist die Schreberjugend Sachsen aktiv in das Kinderprojekt eingebunden. Hierdurch war es uns möglich, für unser Kleingärtner-Ehepaar, welches die Leitung des Projektes im Jahr 2007 übernommen hatte, eine AGH-E Maßnahme im Jahr 2010 zu erhalten. Somit hatten wir wieder ein Jahr gewonnen! Die personelle Absicherung gehört zu den größten Problemen, auch wenn wir interessierte Gartenfreunde gefunden haben, ist es schwer, Sie bei der Stange zu halten. Über die Jahre war die Tauris-Stiftung eine schöne Lösung, Gartenfreunden doch eine kleine Aufwandsentschädigung zahlen zu können, der Wegfall dieser Stiftung traf uns hart! Über die Ersatzlösung des Projektes „Loos“ können wir noch keine Erfahrungen weitergeben, da es einfach noch nicht „los“ ging! Gerade für die Politik sei zu bedenken, soziale Bildungsprojekte wie unsere können nur mit ausgewählten und engagierten Menschen besetzt werden.
Tommy Brumm Gartenverein "Zum Holzbrunnen" e.V. Falkenstein
Mehr unter: http://www.kgv-zum-holzbrunnen.de
Unter diesem Motto wurde am 21. Mai 2005 in den Räumen des Stadtverbandes der Kleingärtner in Gelsenkirchen die neu eingerichtete Geschäftsstelle des Landesverbandes NRW und des Stadtverbandes Gelsenkirchen der Deutschen Schreberjugend offiziell eingeweiht. An einem Tag der offenen Tür wurde die gemeinsame Geschäftsstelle des Stadtverbandes Gelsenkirchen der Kleingärtner und der Deutschen Schreberjugend der Öffentlichkeit vorgestellt. Viele Vertreter aus Politik, Bezirksverwaltungen, dem Kleingartenwesen und verschiedenen Schreber-jugendgruppen mischten sich bis in die späten Abendstunden unter die Gäste. Mit einführenden Worten formulierte Franz Theilenberg, Vorsitzender des Stadtverbandes Gelsenkirchen, wie sehr sich die Kommunikation zwischen dem Stadtverband der Kleingärtner und der Schreberjugend verbessert hat und nun deutlich verstärkt Hand in Hand gearbeitet wird. Der Landesvorsitzende der Deutschen Schreberjugend, Thomas Masjosthusmann, schloss sich seinem Vorredner an und bedankte sich bei allen Beteiligten. In einem weiteren Grußwort betonte Werner Bolder, Vorsitzender des Landesverbandes Westfalen und Lippe der Kleingärtner e.V., die Bedeutung der Schreberjugend. „Kleingärten sind ohne die Schreberjugend nicht denkbar“. Auch Stefan Baranowski, Oberbürgermeister der Stadt Gelsenkirchen, richtete Grußworte an die Gäste und hatte außerdem eine besondere Überraschung für alle Kleingärtner parat: Feierlich übergab er für jede Kleingartenanlage im Stadtgebiet eine Fahne der Stadt Gelsenkirchen, mit entsprechendem FIFA-Logo als Werbeträger, für die Fußballweltmeisterschaft im kommenden Jahr.
Die Tanzgruppen der Deutschen Schreberjugend „Bulmker-Erlenkamp“ und „Trinenkamp“ trugen mit ihren Tanzauftritten zur angenehmen Atmosphäre bei sommerlichen Temperaturen bei. Auch für das leibliche Wohl der Gäste war gut gesorgt. Zum neuen Domizil äußerte sich Thomas Masjosthusmann: „Bisher arbeiteten der Bundesverband und der Landesverband Nordrhein-Westfalen sowie der Stadtverband Gelsenkirchen der Deutschen Schreberjugend in einer gemeinsamen Geschäftsstelle in Gelsenkirchen- Buer. Nicht zuletzt das tiefe finanzielle Loch in der Bundeshaushaltskasse zwang uns, die bisherige Geschäftsstelleaufzugeben und uns nach einem adäquaten neuen Arbeitsort umzuschauen, um die Zukunft des Verbandes zu sichern.“ Der besondere Dank gilt dem Landesverband Westfalen und Lippe der Kleingärtner, der für die neue Geschäftsstelle drei moderne PC-Arbeitsplätze eingerichtet hat. Nun ist es an der Zeit auch die inhaltliche Arbeit der Schreberjugend in NRW wieder verstärkt in den Blick zu nehmen. In vielen Kleingartenanlagen in NRW wird gute Jugendarbeit geleistet. Sandra Bautzer: „Wir wollen die Aktiven vor Ort miteinander vernetzen und ihnen zeigen, dass sie nicht allein sind und ihnen Wege der Zusammenarbeit aufzeigen.“ Dafür bietet nicht zuletzt der Bundesverband der Deutschen Schreberjugend einiges an Möglichkeiten. Zahlreiche allgemeine Informationen und kontinuierliche Fort- und- Weiterbildungsangebote sind über die Bundeshomepage www.deutsche-schreberjugend.de einsehbar. Dort können außerdem regionale Untergliederungen „Visitenkarten“ einrichten, die sie nach außen hin präsentieren. Für Informationen steht der Landesverband NRW und auch der Bundesverband der Deutschen Schreberjugend natürlich gern zur Verfügung.
Sandra Bautzer
Juli_2005_Gartenfreund Westfalen-Lippe
Text: Joachim Römer
Carina und Jessica sind begeisterte Mitglieder der Schreberjugend. Wo immer sich eine Gelegenheit ergibt werben sie gemeinsam mit ihren Freundinnen und Freunden für die Jugendarbeit des Verbandes und begeistern Kinder mit Schminken und Spielen. Mitte August hatten sie ihren Stand neben dem Themengarten der Osnabrücker Gartenfreunde auf der Landesgartenschau in Bad Essen aufgebaut. Dort unterstützten sie ihren Landesvorsitzenden Nils König, Gesa Temminghoff, Miriam Wolters, Angela und Andreas Calovius, Susanne Martin, Svenja Mach und Julia Keck beim Lesezeichenbasteln, „Schlag die Erbse“, Erfühlen von Obst und Gemüse und anderen Spielen. Die Begeisterung bei den Kindern war unübersehbar. Geduldig ließen sie sich ihr Gesicht als Katze – aus dem Musical Cats - schminken, oder einen Schrebby auf die Wange malen. Mit viel Konzentration wurde beim „Heißen Draht“ die Öse um den Elektrodraht geführt. Berühren war verboten, dann schreckten sie beim ersten Ton auf. Für die niedersächsische Schreberjugend ist die Unterstützung der Kleingärtner selbstverständlich. Gerne würden sie enger mit dem Landesverband zusammenarbeiten. Nils König sieht gute Möglichkeiten. So stellt er sich vor, dass sich die Schreberjugend und die Kleingärtner eine gemeinsame Internetplattform schaffen um Informationen auszutauschen. Immer wieder wird bei ihm nachgefragt wie die Schreberjugend bei Spielfesten helfen kann, wo Hüpfburgen gemietet werden können oder in welchen Kleingartenanlagen Gärten für Jugendgruppen angeboten werden. „Da wäre eine Homepage gut, auf der die Fragen beantwortet werden. Dann muss nicht Jeder mit dem Suchen bei null anfangen.“ Kleingärtner und die Schreberjugend können gut zusammenarbeiten. Sie haben mit dem Begründer des Kleingartenwesens Dr. Schreber den gleichen Ursprung und nur selten haben Kleingärtnervereine eine eigene Jugendgruppe. Dafür können die Vereine den Schrebergruppen Kleingärten anbieten, in denen sie direkt in der Kleingartenanlage ihre Jugendarbeit ausüben und so auch die Kinder der Kleingartenpächter einbinden können.
Luise, 6 Jahre, aus Bad Iburg lässt sich von Miriam Wolters mit Geduld das Gesicht schminken um anschließend konzentriert beim „Heißen Draht“ die Öse um den Draht zu führen.